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Pro und Kontra von Nahrungsergänzungsmitteln

  • Autorenbild: Simon Zaugg
    Simon Zaugg
  • 4. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Apr.

Nahrungsergänzungsmittel – für die einen unverzichtbar, für die anderen überteuerter Placebo-Kram. Aber was steckt wirklich dahinter? Ich habe mir unterschiedliche Meinungen von Experten angehört und gebe dir hier eine ehrliche Einschätzung.


Dr. Mike Vershafsky hält nicht viel von Nahrungsergänzungsmitteln. „Viele Supplements bieten nicht die versprochenen Vorteile“, sagt er. Stattdessen würden sie oft von Leuten verkauft, die Unsicherheiten ausnutzen und schnelle Lösungen versprechen – mit einem klaren Ziel: Profit.


Was viele nicht wissen: Manche Supplements können Nebenwirkungen haben oder Wechselwirkungen mit Medikamenten eingehen. Dr. Mike Vershafsky warnt besonders vor übermäßigen Mengen an fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, die sogar schädlich sein können. Außerdem sind viele Produkte nicht reguliert – was bedeutet, dass das, was auf dem Etikett steht, nicht immer mit dem Inhalt übereinstimmt.


Sein Fazit? Eine ausgewogene Ernährung ist die beste Quelle für Nährstoffe. Supplements sind nur dann sinnvoll, wenn ein echter medizinischer Bedarf besteht.


Nahrungsergänzungsmittel als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes


Ganz anders sieht es Mark Hyman. Er betrachtet Supplements als Teil eines umfassenden Gesundheitskonzepts. Neben Ernährung und Lebensstil können bestimmte Supplements dabei helfen, das biologische Alter zu beeinflussen.


Hyman nennt konkrete Tipps:

  • Echte Lebensmittel essen – weniger Ultra-Prozessiertes, mehr natürliche Lebensmittel.

  • Proteinreiche erste Mahlzeit – 30 bis 40 g Protein zum Start, um Muskeln zu erhalten.

  • 12 bis 14 Stunden fasten – aktiviert Reparaturprozesse im Körper.

  • Individuelle Anpassung – nicht jeder braucht dieselben Supplements.

  • Vorsicht bei Medikamenten – nicht einfach blind nach Trends handeln.


Seine Meinung? Supplements können sinnvoll sein, aber sie ersetzen keine gesunde Ernährung.


Praxisblick: Was sagen Hersteller?


Robert Bosch von Sunday Natural sieht Nahrungsergänzungsmittel als Lösung für ein modernes Problem:


„Selbst wenn du nur Bio kaufst, kriegst du nicht über dein Bio-Gemüse noch die Mikronährstoffe, die du brauchst. Du musst dann supplementieren.“


Sein Unternehmen setzt auf Qualität und Transparenz, führt 4000 Labortests pro Jahr durch und verzichtet auf Rabattaktionen, weil die Preise fair kalkuliert seien.


Er selbst nimmt täglich fünf verschiedene Supplements:

  • Vitamin B-Komplex

  • Magnesium

  • Omega 3

  • Q10

  • Astaxanthin („Immunbooster und natürlicher Sonnenschutz“)


Ein weiteres Beispiel ist Christian Wolf von More Nutrition. Er entwickelte Supplements, weil er selbst gesundheitliche Probleme hatte – eine Hormonstörung, die ihn unfruchtbar machte. Heute setzt er auf eine Kombination aus Omega-3, Vitamin D und K, immer mit Fokus auf wissenschaftliche Nachweise.


Sein Ansatz? Kundenfeedback ernst nehmen und Produkte entwickeln, die tatsächlich gebraucht werden.


4. Fazit: Solltest du Supplements nehmen?


Die Meinungen gehen auseinander, aber eines ist klar:


  • Hast du einen nachgewiesenen Mangel? Dann können Supplements helfen.

  • Ernährst du dich ausgewogen? Dann brauchst du sie vielleicht nicht.

  • Suchst du eine schnelle Lösung? Dann wirst du enttäuscht sein.


Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für einen gesunden Lebensstil. Falls du sie ausprobierst, achte auf Qualität – und lass dich nicht von Marketingtricks blenden.



Quellen:


Für diesen Beitrag habe ich Erkenntnisse aus den folgenden Podcasts herangezogen: Dr. Mike Vershafsky und Mark Hyman inDiary of a CEO, Robert Bosch im OMR Podcast sowie Christian Wolf beiTim Gabel. Alle Podcasts sind oben als Youtube-Videos verlinkt.


Anmerkung: Das Blog Cover Bild wurde mit der künstlichen Intelligenz ChatGPT von OpenAI erstellt.

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